Archiv für Juni 2008

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Ruhe in Frieden…

Juni 17, 2008

… meine gute alte Saftpresse!

Ach ja, was hatte ich für einen Spass mit meiner kleinen Saftpresse. Wir waren ein gutes Team. Meine Zusammenarbeit mit der Saftpresse war gezeichnet von großem Vertrauen und Hingabe. Sie war nur selten Krank oder Unverträglich. Doch nun muss ich mich der Tatsache stellen, dass auch die besten Zeiten mal vorbei sein werden. Am Mittwoch den 11.06.08 hat sie dann in einem Feuerwerk aus ungezähmter Energie ihr langes und Produktives Leben ausgehaucht. Nun steht sie da, zerlegt in ihre Einzelteile. Sie ist nun Ihr eigenes Denkmal. Lebe Wohl Saftpresse!

Wer war die Saftpresse?

Sie war kein Mensch, sie war keine Maschine zum entsaften von Obst. Sie war ein Instrument um meiner Kreativität ausdruck verleihen zu können. Sie war ein Ort, an dem man das reale Leben für einen Moment vergessen konnte. Sie war Teil meiner Einrichtung. Sie war:

  • Intel Pentium 4 HT 3.0 Ghz
  • 1 Gb DDR 400 (dualChannel) Speicher
  • 500 GB Seagate Sata
  • GF7800GTX 512MB

Nun da die Saftpresse nicht mehr ist, gedenke ich ihrer, in dem ich mal an all die schönen Zeiten zurück denke. An Tage der Lan-Partys und durcharbeiteter Nächte. An Spiele die ich Spielte, an Filme die ich schaute und an Hardwareverbesserungen die ich vornahm.

Aber ja. Die Saftpresse ist tot. Lang lebe die Ratte! Mein neues System, ist stärker, neuer…. aber noch muss ich mich gewöhnen. Die Saftpresse erhielt ihren Namen, weil sie sich von ihren Laufgeräuschen stark nach der Saftpresse meiner Oma anhörte. Die Ratte wurde nach ihrem äußeren benannt, da ihr Gehäuse ungemein hässlich und dreckig erscheint… Aber die inneren Werte zählen. Wie bei der Ratte als Tier. Die Ratte ist hässlich und niemand mag sie so wirklich. Aber die Ratte ist eine der intelligentesten Nager überhaupt, sie sind dazu sozial lebende Tiere und äußerst fleißig.
Mal sehen ob sich all das bewahrheitet.

Lang lebe die Ratte!

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Viel Glück!

Juni 16, 2008

Ja das braucht unsere Fussballmannschaft heute gegen Österreich wirklich! Ich muss leider arbeiten und kann mir das Spiel nicht ansehen! Ich kann also auch mein brav gesammeltes Karma nicht über den TV-Bildschirm weitergeben… eigentlich glaub ich an sowas ja nicht. Aber beim letzten Spiel konnte ich auch nicht zusehen und sie haben auch verloren. Ich hatte zumindest das Gefühl, daß wenn ich zusehe hätte, es besser gelaufen wäre.

Also sollten unsere Jungs wieder verlieren, dann wisst ihr, an wem es gelegen hat!

Also nochmal viel Glück und macht das Runde in das Eckige :D Vielleicht reichen ja meine Glückwünsche!

Nachtrag 17.06.08 : Ich habs doch gewusst, meine Glückwünsche haben geholfen, zwar haben die Jungs nicht perfekt gespielt, aber immerhin ein Tor. Beim Portugalspiel guck ich wieder mit und dann gewinnen die auch :D

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Präventivschlag…

Juni 10, 2008

… gegen hitzige Zeiten im Dachgeschoss meines kleinen Studentenreiches, in dem derzeit Nachts ein erbitterter Kampf gegen Hitze und Mücken geschlagen wird. Da ich nun aber in meinem Reich auch gleichzeitig Großvesir und Verteidigunsminister bin, sind bereits Maßnahmen gegen den Feind getroffen worden.

Das Zauberwort lautet UBIK …. nur ein Spass. Nein Isolation lautet das Wort. Das bedeutet jetzt nicht, dass sich mein Reich von benachbarten Länderein abschottet. Isolation bedeutet in dem Falle eine Rolle Alufolie, eine Rolle Grebband kontra ein großes Dachgeschossfenster.

Zur Vorgeschichte:

Tja das Thema „Dachgeschosswohnung im Sommer“ ist ein so alter Hut, dass eigentlich jeder wissen muss was für Höllenqualen ich durchleiden muss. Es ist brütend, es ist schwitzig und Windstill und dazu auch noch auf der Sonnenseite gelegen. Eigentlich ist es den ganzen Tag über sehr sonnig in meinem Zimmer. Das Große Fenster ist zwar mit einer Jalousie ausgestattet, aber die ist schwarz und deckt nicht das ganze Fenster ab. Dazu kommt, dass ich meinen Arbeitsrechner hier im Zimmer stehen habe, der mit zwei TFT’s ausgestattet ist. Einen Ventilator habe ich auch, aber durch meine nette Staub- und Pollenallergie kann ich diesen nur im Notfall einsetzen. Notfall heißt in dem Fall: kleben im Ledersessel!

So konnte es heute einfach nicht weiter gehen. Ich hatte ja immerhin viel zu tun, musste Dinge am Rechner erledigen und viel kreative Energie freisetzen. Das geht bei mir aber nicht so gut, wenn die Umgebungstemperatur nicht stimmt. Sollte man mich mal in einen Astrozoo stecken, so hätten die Pfleger es verdammt schwer mich in Paarungslaune zu bringen, denn bei meinem Exemplar muss alles stimmen (bin sehr verwöhnt). Also setzte ich mich auf den Boden, ließ mich vom Ventilator berieseln und starrte das Fenster an. Ja bei mir ergeben sich Lösungen besser, wenn ich das Problem genau vor Augen habe. Eine Weile starren und eine Dose CocaCola™ später, griffen die Zahnrädchen meiner grauen Zellen ineinander und spuckten in alter Nadeldruckermanier eine mundgerechte Portion Lösung aus.

Das Fenster ist Schuld. Es darf einfach nicht die ganze Sonne da rein scheinen lassen. Wie eine Bresche in einer Burgmauer, scheint da den ganzen Tag die Sonne rein und ich als König, Vesir und Verteidigungsminister sehe eine solche Lücke in meinen Reihen nicht?

Ich sammelte meine Krieger und startete meinen Raubzug in Richtung Küche. Der Widerstand meiner Nachbarstaaten war sehr gering (Mitbewohner). Dort plünderte ich die Alufolie und das Klebeband. Schnell kehrten wir ins Reich der Sonne zurück und begannen das Loch in der Mauer zu stopfen. Naja eigentlich schnitt ich fenstergroße Bahnen aus der Alufolie und klebte diese an die Scheibe des Fensters, in der Hoffnung, die so eindringende Sonne zu refektieren. Was reflektiert wird, kann nicht eindringen… so auch die Sonne, die in meinem Zimmer die Wärme erzeugt. Klingt logisch und ich glaubte sowas mal im Physikunterricht gehört zu haben. Das ganze hatte etwas von tapezieren.

Leider kann ich von dem Ergebnis noch nicht wirklich viel berichten. Als ich die Aktion erfolgreich beendete, war die Sonne bereits auf dem Rückzug um ihre Strategie neu zu überdenken. Doch bald schon wird sie zurückkehren… das ist gewiss!

Kommentare kritischer Natur meines Mitbewohners musste ich in Kauf nehmen. Aber er wird schon sehen, wenn ich morgen ein gut klimatisiertes Zimmer habe und er weiterhin Spiegeleier auf seinem Tisch braten kann. So mal sehen, ich mach dann mal Fotos und stell die dann auch mal hier rein…

Bis Bald!

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bringt mich zum grübeln (pi)

Juni 4, 2008

1. Mathematik ist die Sprache der Natur.
2. Alles um uns herum lässt sich durch Zahlen wiedergeben und verstehen.
3. Stellt man die Zahlen eines beliebigen Systems graphisch dar, entstehen Muster.
4. Folgerung: Überall in der Natur existieren Muster.

Diese Hypothese stammt aus dem Film “ PI “ von Darren Aronofski, in dem das Mathe-Genie Maximillian Cohen, besessen davon die Welt durch Mathematik zu erklären, ein Muster in Pi zu entdecken, welches zur Lösung seines Problemes beitragen soll. Seit einen Unfall in seiner Kindheit, bei dem er durch das starren in die Sonne fast sein Augenlicht verliert, leidet er unter Cluster-Kopfschmerzen und Paranoia.

Als er durch einen vermeintlichen Programierfehler seines Computers „Euclit“ eine seltsame 216 stellige Zahl entdeckt, um die sich dann auch noch verschiedene Gruppierungen reißen, wächst seine paranoia immer weiter und er verliert die Kontrolle. Er driftet immer weiter von der Realität ab und verbeißt sich weiter und tiefer in seine Forschung. Je näher er der Lösung kommt, desto schlimmer scheinen seine Kopfschmerzen und Tagträume zu werden! Nach und nach kommt Maximillian Cohen zu dem Schluss, dass PI der Schlüssel zum verständniss des Universums ist.

Eine jüdische Gruppierung glaubt den Namen Gottes in Pi finden zu können und bitten Max diesen zu entschlüsseln. Gleichzeit tritt eine weitere Gruppe an den Mathematiker heran, die diese Zahlen dazu missbrauchen wollen, um Aktienkurse vorher zu sagen. Beide Gruppen gehen über Leichen. Beide Gruppen gehen dabei über Leichen und Max findet sich in mitten in einem blutigen Krieg um die Allwissenheit wieder!

Um mit all dem Schluss zu machen, zerstört Max alle Aufzeichnungen über seine Forschung mit Pi und bohrt sich mit einer Bohrmaschine in den Kopf, wodurch er alles Wissen um seine Forschung vergisst.

Obwohl der Film mich anfänglich durch seine Optik und Verschrobenheit leicht abschreckte, fand ich mich am Ende auf dem Sofa sitzend, grübelnd über den Inhalt des Filmes wieder. Die Weltformel, der Code des Lebens. Max hat recht, alles scheint ein Muster zu haben. Auch wenn wir auf den ersten Blick nicht alles sofort begreifen, so heißt das nicht, dass es nicht existiert.

Obwohl ich nicht schlecht war, Mathematik war eher eine lästige Pflicht in meiner Schulzeit. Und dennoch ist Sie wahrscheinlich das logischste und schönste was der Mensch je hervorgebracht hat, da einfach alles darau basiert. Der Film ist Großartig und hat mich zum nachdenken gebracht. Egal welcher Film es schafft mich zum grübeln zu bringen, hat dann von mir auch das Prädikat „besonders Wertvoll“ verdient.

Hier eine kleine Liste von Filmen, die da bisher auch geschafft haben!

Es gibt bestimmt wesentlich  mehr Filme, die das potenzial hier aufgelistet zu werden, aber mir fallen nicht mehr alle ein. Ich sollte mich mal wieder auf die Suche machen. Es gibt viele Klasse Filme, die ich noch sehen muss! Als Teilzeit Videothekar sollte das auch kein Problem sein!

Ach ja lest mal ein paar Bücher von Philip K. Dick zum Beispiel „Träumen Androiden von elektrischen Schafen?“ und schaut mal ob euch was bekannt vorkommt :)