Archiv für November 2007

h1

Es ist “ICH” …

November 27, 2007

… Worte eines Narzisten!

Der Mensch ist von Natur aus narzistisch veranlagt. Wir bevölkern jeden Winkel unseres kleinen aber bedeutsamen Planten. Wir leben als Krone der Schöpfung, unangetastet auf dem Tron der Evolution. Wir leben nicht um des lebens Willen, sondern um uns mit dem, was wir erreicht haben zu brüsten. Wir erkennen ebenso wenig den kleinsten gemeinsamen Nenner der Natur, wie Dinge die kleiner sind als wir.

Sind wir wirklich so groß und gottgleich, wie es in der Bibel beschrieben steht. Gott soll uns nach seines gleichen geschaffen haben, aber ist damit vielleicht nicht nur das äußere gemeint. Was ist Gott? Der, der uns erschaffen hat, oder das, was wir uns als Gott geschaffen haben? Können wir etwas in unserem Gedankengut dulden, was noch mächtiger ist als wir? Warum versuchen wir all das zu bändigen, was uns unerklärlich erscheint?

Die Reise zu Sternen, das besiegen von Krankheit und Tod oder das streben nach Macht über viele andere unseres Gleichen. All das nur, um nicht hinnehmen zu müssen, dass wir manche Dinge nicht ändern können? All das, nur um uns nicht mit der Tatsache abfinden zu müssen, dass alles irgendwann endet?

Unser kleiner Planet ist sogar kleiner, als wir denken. Unsere Errungenschaften haben uns bisher keinen Platz in der Unendlichkeit geschaffen. Als Staubkorn im dunkel unseres Universums, welches selbst nur ein Staubkorn dessen ist, was wir bisher noch nicht entdeckt haben.

Wir sind verliebt in uns selbst, das was wir tun ist richtig. Nein es ist nicht nur richtig, sondern auch verdammt wichtig! Jeder soll davon erfahren und keiner darf zweifeln an dem was richtig ist. Wir schaffen für uns selber Normen und Werte und stellen sie über das, was andere als richtig und wichtig wissen. Das ist die Natur des Menschen.

Wort eines Narzisten in einer narzistischen Gesellschaft. Ich liebe mich! Aber sobald man liebe in einem anderen sucht und findet, findet man das, auf was es wirklich ankommt!

h1

Farbkennung im Universum des Unterbewusstseins…

November 22, 2007

… oder warum ich die Art einer meiner Träume anhand seines Farbtones erkennen kann!

Es ist mir schon in meiner Kindheit aufgefallen, dass ich meine Träume in farblich abgestimmte Kategorien unterteilen konnte. Zwar hab ich das erst in den letzten Jahren herausgefunden, aber es ist tatsächlich so, dass ich schon während des Traumes sagen kann, ob es ein guter oder ein böser Traum wird!

Ein Beispiel:

Ich sitze auf einer Wiese und schaue in den Himmel. Auf der anderen Seite eines Flusses, der sich durch diese Szenerie zieht stehen viele Pferde, die gemütlich grasen. Es ist Windstill. Die Sonne scheint.

Mag sich bisher wie ein sehr schöner Traum anhören. Alles deutet auf harmonie und frieden hin. Doch der Traum ist in einen kalten Blauton getaucht. Alles wirkt ein wenig kalt und unruhig.

Plötzlich ertönt ein tiefes bassiges Brummen, der Himmel wird dunkel und ein schrecklicher Wind peitscht mir ins Gesicht. Die Blätter werden von den Bäumen gerissen und das Wasser des Flusses, ist aufgewühlt. Am Horizont zieht ein Wirbelsturm auf und kommt bedrohlich schnell näher! Ich versuche zu flüchten, aber irgendwas sagt mir, dass er mich nicht erwischen wird. Der Blauton meines Traumes wird deutlicher. Der Wirbelsturm zieht an mir vorbei und reißt durch die Pferdeherde. Ein Tier nach dem anderen wird erfasst und weggerissen. Sie wiehern ganz furchtbar und es tut mir weh. Die armen Pferde. Im traum weine ich….. dann wach ich auf!

Ein anderes Beispiel:

Ich bin in meiner alten Schule und unterhalte mich mit ein paar Freunden. Sie alle sind mir tatsächlich bekannt, aber ich kann sie nicht richtig einordnen. Auf dem Pausenhof sitzt ein Clown und singt vor sich hin. Der Himmel ist bewölkt und voller fliegender Blätter. Wie im Herbst. Der Farbton ist gelb bis orange. Auf einmal fangen Leute an den Clown mit Erdnüssen zu bewerfen und er wird richtig sauer und brüllt laut. Doch sein Gesicht zeigt immer noch den aufgemalten lächelnden Mund! Je wütender er wird, desto lustiger scheint er zu werden. Er wird so lustig, dass ich im Traum auch anfange zu lachen. Ich wache auf und lache sogar dabei….

Blau scheint bedrohliche Träume zu symbolisieren, wohingegen gelb oder orange einen lustigen Traum ankündigen. Das seltsame daran ist, dass die Umgebung wenig darüber auszusagen scheint, was für ein Traum es wird. Im ersten Beispiel sah alles nach einem paradiesischem Traum aus und dennoch wurde es ein Alptraum. Im zweiten Traum deutete die Gegend auf einen beklemmenden ausgang hin, wird aber zum absoluten lacher…..

Warum weiß ich was die Farben bedeuten? Warum kann ich aber nicht aufwachen, wenn ich durch die Farbe erkenne, was für ein Traum es wird? Bilde ich mir die Farben nur ein? Ist es ein Schutzmechanismus in meinem Unterbewusstsein, welcher mich vorwarnt, damit ich nicht schreiend aufwachen muss? Haben diese Wahrnehmung noch andere Menschen, außer ich?

Hier kommen mal die Farben, von denen ich derzeit die Bedeutung in etwa weiß:

Blau - traurig, beklemmend, grausam

orange - lustig, albern, skuril

rot - wütend, narzistisch, unwirklich

grün - wunschträume

weiß - großdimensional, beängstigend, hilflos

Mehr fällt mir erstmal nicht ein…. aber wenn einer diese Zeilen liest und ähnliche Dinge erlebt… bitte kommentiert diesen Beitrag. Ich glaube manchmal, ich bin unnormal!

h1

Meine Top 20 Lieblingsworte

November 14, 2007

Es gibt Worte die ich besonders mag! Es gibt da eine persönliche Top20 der Worte. Wie auch in anderen Charts, wechseln diese Worte, neue kommen hinzu und verdrängen alte, andere bleiben. Mag komisch klingen, aber wer kennte das nicht. Man lernt ein Wort kennen und mag dessen Klang, die Bedeutung oder einfach nur die Tatsache, dass nicht jeder weiß, was damit gemeint ist! Allerdings gibt es auch Worte, die einfach so universell und klar sind, dass man sie lieben muss!

Hier sind meine Top 20 Worte 11/07:

  1. Liebe
  2. Nova
  3. Sex
  4. Narzissmus
  5. Mittagessen
  6. Buddhismus
  7. Taurin
  8. Ich
  9. Wir
  10. Bindung
  11. äquivalenz
  12. Technokratie
  13. Human engineering
  14. postnatal
  15. portabel
  16. Fade
  17. Masse
  18. Keks
  19. Britrock
  20. Ninrichkobalisator (Ja wer das von mir hören durft, wird dieses Wort wohl nicht mögen)

Versucht erst gar nicht, einen Sinn dahinter zu suchen, es gibt auch keinen. Es gibt jedenfalls nichts, was sich dahinter verbirgt. Viele der Worte sind spontan aus meinem Kopf gepurzelt. Ich habe eine Art Brainstorming gemacht und in einer Minute so viele Worte wie möglich aufgeschrieben. Das ist dabei herausgekommen!

Macht es doch selber mal, ihr werdet erstaunt sein, was alles dabei zu Tage kommt!

h1

W(e)G…

November 10, 2007

… von Zuhaus!

Es zieht mich mal wieder weg aus der ländlichen Gegend. Zurück nach Fulda…. zwar keine echte Großstadt und auch nicht gerade die Mentalität die ich mich von einer Stadt wünsche, aber immerhin ist es mal ein sehr willkommener Tapetenwechsel.

Was ist anders als bisher?

  • Das essen = (Fulda < Süß)
  • Getränke sind auch etwas weniger geworden
  • Platz hab ich auch weniger
  • hab meine Ruhe
  • arbeite in größerer Videothek mit mehr Geld
  • Hab ne Plattenbau-Skyline (Fotos kommen noch)
  • DSL (echt das gab/gibt es in Süß nicht)
  • Alles was ich brauche, direkt in meiner Nachbarschaft

Hier mal einen Lageplan (Vorher/Nachher/irgendwann)

nentershausen.jpg

Vorher (klein, beschaulich, langeweilig, Nentershausen)

 

fulda.jpg

Nachher (etwas größer, nicht weit weg, konservativ, Fulda)

 

frankfurt.jpg

Irgendwann (Sehr groß, etwas weiter weg, Funny, Frankfurt)