Evolution ist laut Charles Darwin das weitergeben körperlicher Merkmaler oder abnormalitäten an die Nachkommen durch das Genom! Stellt sich heraus, dass dieses „vererbte“ körperliche Merkmal überlebensfähig ist, so wird es auch an die nächste Generation weitergegeben! Sollte die Mutation dann noch den effeckt haben, der Kreatur einen Vorteil gegenüber seiner Artverwandten zu verschaffen, so wird über kurz oder lang, dieser Zweig der Spezies die Dominate Rolle übernehmen!
Sollte eine Mutation bei einem Nachkommen nicht Evolutionär sein, so stirbt der Erbgutzweig wieder aus. Denn das Tier wird entweder mit einer derartigen Mutation nicht überleben, oder es findet keinen paarungsbereiten Artgenossen! Das Prinzip ist klar: Nur der Stärkere wird überleben!
Evolution ist also für das weiterentwickeln einer Spezies ungeheuer wichtig. Man kann es mit einen Wettrüsten vergleichen! Entwickelt eine Spezies sich nicht schnell genug, dann wird sie von einer anderen eingeholt, oder im schlimmsten Fall in der Nahrungskette nach unten rutschen!
So nun komme ich zu dem Teil, den viele bestimmt nicht sehr gerne hören und weswegen sich auch schon viele Politiker und Philosophen in die Haare mit den Wissenschaftlern bekommen haben! Ich persönlich habe dazu meine ganz eigene Meinung, aber dazu später!
In meinen Augen hat der Mensch einen Punkt stagnierender Evolution erreicht. In manchen Fachzeitungen liest man sogar von einer degenerierung des menschlichen Erbgutes! Zurückentwicklung! Woran liegt das. Haben wir eine natürliche Grenze erreicht? Ich denke nicht, dass es an der Natur selber liegt. Ich denke unsere Gesellschaftstruktur ist schuld! Die Technik und die Medizin lassen uns älter werden, lassen uns gesünder bleiben. Doch gerade dadurch wird der Prozess der natürlichen Auslese unterbrochen! Menschen die früher durch fehlen der Technik und Medizin, gestorben wären, überleben heute. Auch diese Menschen, die vielleicht nie dafür gedacht waren, sich zu reproduzieren, setzen ihr Erbgutin den Genpool!
Der Stärkere Überlebt. Diese Grundregel wird dabei verletzt.
Auch ein Punkt, wir lassen Mutationen nicht mehr zu! Jemand mit fünf Fingern wird als Außenseiter markiert und kommt trotz seiner vielleicht starken Gene und durchsetzbarkeit nicht in den Genpool, da unsere Gesellschaft definiert hat, dass man mit so jemandem kein Kind zeugt!
Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker!
Dieser Grundsatz wird auch ausgehebelt. Durch Impfungen im Übermaß, werden unsere körpereigenen Abwehrkräfte nicht geschult. Aus dem Grund ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass wir an einem Supervirus aussterben. Außerdem werden gerade durch Krankheiten und infektionen auch im Erbgut veränderungen verursacht. Dese wiederum könnten zu körperlichen Verbesserungen führen!
Uns fehlen 3 wichtige Faktoren der Evolutionsmechanik!
Ein weiteres Problem besteht darin, dass wir unsere Umgebung an uns anpassen, anstatt wie geplant, uns an die Umwelt anzupassen! Jedes Tier durchläuft während seiner Evolution ein anpassung an neue Umwelteinflüsse! Schauen wir uns dazu mal ein Beispiel an:
Ein Reptil. Nennen wir es Reptil X. Reptil X lebt in einer Umgebung mit Subtropischem Klima. X ist dabei so an seine Umgenungs angepasst, dass es dort ohne große Probleme überleben kann! Doch das Klima ändert sich über kurz oder lang! X bleiben nun mehrere Möglichkeiten.
- Es zieht in ein anderes Gebiet um, welches eher seinen Ansprüchen entspricht!
- Es bleibt dort und passt sich den neuen Gegebenheiten an
- Es stirbt aus
Möglichkeit 1 ist wahrscheinlich schwer, da sich Klima meist Global und nur in seltenen Fällen lokal verändert. Möglichkeit 1 kann also schnell auch zu Möglichkeit 3 führen!
Möglichkeit 2 ist die wahrscheinlichste! Sagen wir das Klima wird trockener und heißer. Anfangs wird X damit sehr große Probleme haben. Die Population wird bestimmt drastisch sinken und vielleicht stirbt sie sogar wirklich aus. Aber sagen wir, es überleben soviele, dass der Genpool gesichert ist! Wenn welche überleben, dann muss dass heißen, dass sie sich ein wenig von denen Unterscheiden, die gestorben sind. Sie haben also vielleicht eine bessere beschaffenheit der Haut oder brauchen weniger Wasser. Eine höhere Resistenz gegen Sonne oder Strahlung ist Genetisch bedingt. Eine Mutation gegenüber denen die gestorben sind.
Vermehren sich nun diese ressistenten X untereinander, wird das Gen, welches ihr Überleben sicherte an die neue Generation weitergegeben. Nun gibt es die Chance, dass bei jeder weiteren Generation dieses Gen dominanter wird und die Wiederstandsfähigkeit verbessert wird. Später dann wird sich vermutlich eine normalisierung der Population einstellen! Aber so einfach ist in wirklichkeit nicht, denn eine Veränderung der Umweltbedingungen erfordert meist weitaus mehr als nur eine anpassung an das Klima. Denn was, wenn die vorher bestehende Futterquelle ausstirbt, oder ein neuer Fressfeind, der dort nun auf Grund der Änderung Fuss fassen kann, einzug hält? Aber es sollte nur ein Beispiel sein
Wir Menschen machen da etwas falsch! Wir verändern unsere Nahrung Gentechnisch, wir erfinden ein Hautschutzmittel oder wir bauen die Natur ein wenig um. Nicht wir passen uns an, sondern wir passen die Natur an! Das wird auf dauer scheitern. Eine positive Veränderng an einem Ort, führt oft zu einer negativen Veränderung an einem anderen Ort!
Es gibt also für uns auch nur wenige Möglichkeiten, wie wir wieder zu einer Gesünderen Population werden können!
- Wir verbieten Medizin, welche degenerierte Gene in den Genpool bringen!
- Wir sagen uns von der Technologie los und kehren zurück zu unseren Wurzeln
- Oder wir nutzen unsere Technologie um“UNS“ an die Natur anzupassen!
Die Medizin verbieten, die es einem Diabetiker erlaubt zu überleben ist hart und Grausam! Möglichkeit 1 fällt also wegen moralischer Bedenklichkeit weg!
Unsere Städte verlassen um fortan wieder Jagend durch die Wälder zu streifen, gleicht an Völkermord. Ich denke nicht, dass diese Krasse umstellung genügend überleben lässt um noch einen gesunden Genpool zu garantieren. Dazu ist die Menschheit bereits zu abhängig von der Technik! Möglichkeit 2 fällt aus!
Der Segen liegt in Möglichkeit 3! Wir können unsere Technologie nutzen um uns anzupassen. Damit meine ich jetzt nicht, noch größere Bagger zu bauen. Ich meine die GENTECHNIK! Warum passen wir das Genom nicht selber an die Umgebung an? Menschen in trockener Umgebung bekommen eine neue Haut verpasst, die vor austrocknung und Strahlung schützt! Menschen in Hochwassergebieten bekommen Schwimmhäute verpasst
Das nenne ich gesteuerte Evolution! Wir wären sehr viel besser in der Lage unserer Umwelt zu trotzen!
Klar sollte man auch dort moralische Grenzen setzen und diesen Prozess nicht mit der Brechstange durchsetzten. Aber ich denke man sollte darüber nachdenken! Für unsere Zukunft wäre es vielleicht unumgänglich und nur weil Gläubige Fanatisten glauben, damit Gottes autorität zu untergraben, sollten wir uns diese Möglickeit offen halten! Mal ehrlich, wenn Gott nicht gewollt hätte, dass wir das können, hätte er uns nicht so geschaffen, wie wir sind! WENN es einen Gott gäbe!
Stellte euch vor, was man mit dem manipulierbaren Genom anstellen könnte! Wir könnten uns damit weitere Lebensräume erschließen. Beispielsweise den Ozean. Wir verpassen und Schwimmheute und Kiehmen und ab geht es in die tiefen der Meere!
Sagen wir Marskolonialisierung. Wir würden unsere Skelettstruktur an die Gravitation anpassen können, wir würden es hinbekommen, dass wir weniger Atmosphäre bräuchten um zu atmen. Wir könnten unsere Mägen an dort kultivierbaren Pflanzen anpassen………
Ich sehe schon ein, dass man mit Genmanipulation am Menschen schindluder treiben kann, auch sehe ich ein, dass dabei einiges schief gehen kann. Aber wenn man die Forschung an dem Thema von vornherein ablehnt, werden wir vielleicht irgendwann nicht mehr schnell genug reagieren!